Zahnfleischentzündung

29. Aug 2008 | Rubrik: Zahnprobleme

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Beinahe jeder Mensch leidet hin und wieder an einer Zahnfleischentzündung, in der Fachsprache auch als Gingivitis bezeichnet. Diese Art der Zahnfleischerkrankung ist nicht nur schmerzhaft, sie kann auch gefährlich für den Zahn werden, wenn sie in eine Parodontitis übergeht. In diesem Fall geht das Zahnfleisch zurück und es kann zur Zahnlockerung bis zum Zahnverlust kommen. Damit dies nicht passiert, sollte man eine Zahnfleischentzündung wie auch andere Zahnfleischprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wenn das Zahnfleisch rot wird und schmerzt, wenn es mitunter zu Blutungen kommt und zu Schwellungen, dann liegt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Entzündung des Zahnfleisches vor. In selteneren Fällen bekommt der Betroffene leichtes Fieber und geschwollene Lymphknoten. Die Ursachen der Entzündung sind vielfältig, zu aggressives Zähneputzen, starker Vitamin-C-Mangel und Zähneknirschen können die Gründe sein, aber auch Viren und Bakterien, oft hervorgerufen durch mangelhafte Mundhygiene.

Durch Zahnbelag kann es zur Bildung von Zahntaschen kommen, in denen sich die verschiedensten Keime ansiedeln können; die Bakterien scheiden dann Substanzen aus, die in die Schleimhaut eindringen. Der Körper antwortet mit einer Entzündung.

Wenn nur ein kleiner Teil des Zahnfleisches betroffen ist, kann man der Entzündung meist schon mit einer desinfizierenden Mundspülung beikommen, ist die Entzündung jedoch weiter verbreitet oder klingt sie nicht spätestens nach einer Woche wieder ab, sollte man einen Zahnarzt aufsuchen. Meist führt dieser eine professionelle Zahnreinigung durch, bei der nicht nur der Zahnbelag entfernt wird, sondern auch der Zahnstein. Somit ist gewährleistet, dass keine Bakterien zurückbleiben. Da die Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernehmen, ist es eventuell sinnvoll, über eine Zahnzusatzversicherung nachzudenken.

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