Zahnstein

3. Jan 2009 | Rubrik: Zahnprobleme

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Zahnstein (auch Konkremente genannt) nennt man Auflagerungen auf den Zähnen des Menschen, welche beim Zähne putzen oder spülen nicht entfernt werden können – selbst nicht durch elektrische Zahnbürsten oder Ultraschall-Zahnbürsten.

Zahnstein tritt meist zuerst als gelbliche Ablagerung am Zahnfleischsaum der Zähne auf, kann aber auch unter den Zahnfleischrand vordringen. Am meisten tritt Zahnstein an den unteren Innenseiten der Schneidezähne und an den oberen Außenseiten der Molaren (Backenzähne) auf. Diese Stellen sind Regionen in den besonders viel Speichel abgesondert wird. Mineralien aus dem Speichel werden in die Plaque (Zahnbelag) eingelagert und Zahnstein entsteht.

Plaquebakterien, die sich auf den Zahnstein setzen wiederum begünstigen die Entstehung von Parodontitis (Zahnfleischentzündung). Daher sollte Zahnstein regelmäßig von den Zähnen entfernt werden. Die Zahnsteinentfernung ist eine Routinebehandlung und erfolgt beim Zahnarzt mittels mechanischer Handgeräte (z.B. Scaler). Manche Zahnärzte setzen auch Ultraschallinstrumente ein. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Kalenderjahr – die private Krankenversicherung ist hier (abgesehen von individuell zuerst zu zahlenden Selbstbehalten) in der Regel nicht limitiert.

Um der (Neu-) Bildung von Zahnstein entgegen zu wirken, sollte man die Zähne regelmäßig und gründlich mit einer geeigneten Zahnpasta putzen und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürsten reinigen. Außerdem kann man auch eine antibakterielle Mundspüllösung benutzen.

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